Kooperatives Lernen (1)
Im Kleinwalsertal habe ich etwas im Friedrich Jahresheft 26 "Individuell Lernen - Kooperativ Arbeiten" (S.16 - S.20) über ...
Theorie sozialer Interdependenz
Eine Theorie, die beim Kooperativen Lernen eingesetzt wird, wurde Morton Deutsch im Jahr 1949 aufgestellt und vertieft von David W. Johnson und Roger T. Johnson. Dabei verstehe ich die Theorie folgendermaßen:
"Wir Menschen geraden in eine soziale Abhängigkeit, wenn unsere eigenen Ziele nur durch das Verhalten von unseren Mitmenschen verwirklicht werden könnten."[*]
Bsp: Ich kann meinen Schülern nur ein bestimmtes Thema beibringen, wenn sie mir zuhören.
Nun gibt drei mögliche Abhängigkeiten: positiv, negativ und neutral.[*]
Die neutrale Abhängigkeit bedeutet, dass das Verhalten meiner Mitmenschen für das Verwirklichen meiner Ziele egal ist. Bsp.: Ich werde nicht besser im joggen, weil meine Schüler mir jetzt zuhören.
Die negative Abhängigkeit ist eine Abhängigkeit beruhend auf Konkurrenz. Ich erreiche nur mein Ziel, wenn ich besser bin als meine Mitmenschen. Bsp.: DSDS-Sieger hat zicktausende Sänger(innen) im Wettbewerb geschlagen.
Die positive Abhängigkeit ist die Abbhängigkeit beruhend auf Kooperation. Diese Abhängigkeit sollte ich in Unterrichtsphasen des Kooperativen Lernens zwischen den Schülern erreichen. Die positive Abhängigkeit bedeutet nur gemeinsam ereichen WIR unsere / eigene Ziele.
Ich konnte in dem Artikel herauslesen, dass genau da das Problem bei der Vorbereitung liegt. Viele erstellen Unterrichtsstunden, die angeblich Kompetenzen im Kooperativen Lernen schult und dabei aber Konkurrenz-Verhalten verlangt. [*]
Für mich heißt dies: Mehr auf die Ziele meines Kooperativen Lernens zu schauen.
Als Beispiel habe ich gelesen: Nicht immer den selben Schüler eine Präsentation vortragen lassen sondern kurz vor dem Vortrag denjenigen auszulosen. Damit müssen alle bei der Sache bleiben und gemeinsam schauen, dass alle es verstanden haben und vermitteln können.
Nun gibt drei mögliche Abhängigkeiten: positiv, negativ und neutral.[*]
Die neutrale Abhängigkeit bedeutet, dass das Verhalten meiner Mitmenschen für das Verwirklichen meiner Ziele egal ist. Bsp.: Ich werde nicht besser im joggen, weil meine Schüler mir jetzt zuhören.
Die negative Abhängigkeit ist eine Abhängigkeit beruhend auf Konkurrenz. Ich erreiche nur mein Ziel, wenn ich besser bin als meine Mitmenschen. Bsp.: DSDS-Sieger hat zicktausende Sänger(innen) im Wettbewerb geschlagen.
Die positive Abhängigkeit ist die Abbhängigkeit beruhend auf Kooperation. Diese Abhängigkeit sollte ich in Unterrichtsphasen des Kooperativen Lernens zwischen den Schülern erreichen. Die positive Abhängigkeit bedeutet nur gemeinsam ereichen WIR unsere / eigene Ziele.
Ich konnte in dem Artikel herauslesen, dass genau da das Problem bei der Vorbereitung liegt. Viele erstellen Unterrichtsstunden, die angeblich Kompetenzen im Kooperativen Lernen schult und dabei aber Konkurrenz-Verhalten verlangt. [*]
Für mich heißt dies: Mehr auf die Ziele meines Kooperativen Lernens zu schauen.
Als Beispiel habe ich gelesen: Nicht immer den selben Schüler eine Präsentation vortragen lassen sondern kurz vor dem Vortrag denjenigen auszulosen. Damit müssen alle bei der Sache bleiben und gemeinsam schauen, dass alle es verstanden haben und vermitteln können.
[*]Vgl.: Johnson, D.W./ Johnson, R.T. : "Wie kooperatives Lernen funktioniert", Friedrich Jahresheft 26 "Individuell Lernen - Kooperativ Arbeiten" S. 16 - S. 20
AR
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