Tuesday, 15. september 2009 2 15 /09 /Sept. /2009 12:00
Manchmal frage ich mich, wann war denn der Übergang von der Ausbildung zum Job?? Irgendwie gabs da keinen.

Hätte ich eine Ausbildung (Bsp.: Koch) und würde von meinem Betrieb übernommen werden. Dann beginne ich dort als Jungkoch und kann zumindestens alle "minderen" Tätigkeiten. Ich fühle mich nicht mehr in der Ausbildung, da ich ja jetzt ein Jungkoch bin.

Ich als Junglehrer htte nicht das Gefühl je so einen Übergang erlebt zu haben. In mein Berufsleben wurde ich reingeworfen. War der Übergang etwa vom Studium zum Refendariat oder vom Referendariat zum Junglehrer??

Ich stelle meine Ausbildung (als Kochausbildung) gern so dar:

In den ersten drei Jahren habe ich gelernt, wie man Restaurants, Imbissbuden, Fastfood-Ketten, Cafés und Eisbuden unterscheidet und wie es fünfzig verschiedene Menschen definieren.
Danach wurde ich für 1 1/2 Jahre zur Probe in einen Betrieb eingestellt und sollte dort von Anfang an "Perfekte Dinner" servieren, dabei schaut mir der Chefkoch dauernd auf die Finger.
Jetzt bin ich Chefkoch in einem hochbürokratischen Betrieb und lerne jeden Tag selber, was ich eigentlich schon von meiner Ausbildung her können sollte.

Das Gefühl ein richtiger Lehrer zu sein, wird sich wohl in Etappen einschleichen.


happyswami
von Lehrer Swami - veröffentlicht in: Definitions-Sache
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Über diesen Blog

  • : Ein Blog von einem und für Junglehrer. Nach bestandener 2. Staatsprüfung gehts ab ins wahre Schulleben!! Dabei versuche ich diesen Blog als Lernportfolie meiner Erkenntnisse in Organisation, Didaktik, Methodik und Alltagsproblemen zu verwenden. Ich wünsche MIR und Euch viel Spaß!
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