Monday, 25. august 2008
1
25
/08
/Aug.
/2008
13:28
In meinen Unterricht möchte ich mehr
Selbstreguliertes Lernen
einfließen lassen.
Da habe ich in der "Pädagogik - Juli/August '07" ein interessantes Modell entdeckt, welches SELBSTREGULATION in Bezug auf Unterricht definiert. Dabei beschreibt Boekaert (Pädagogische Psychologie)
drei Ebenen, die zusammengeführt zur Selbstregulation führen.
DIE DREI EBENEN DER SELBSTREGULATION (Boekaert)
1. Ebene: Wahl der kognitiven Strategien
Als kognitive Strategien können zählen: Organisations-, Entschlüsslungs-, Memorierungsstrategien.
Diese Ebene zielt auf die METHODENKOMPETENZ (des Schülers) ab.
2. Ebene: Gebrauch von metakognitiven Wissens
Als metakognitives Wissen kann die Planung, Überwachung, Steuerung und Evalution von Lernen zählen.
Diese Ebene kann im Unterricht unteranderem durch Kompetenzraster und Portfolio erreicht werden.
3. Ebene: Regulation des Selbst
Darunter fällt die Selbstaktivierung (Motivation) sowie der angemessene Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen.
Dabei habe ich herausgelesen, dass man wegkommen sollte von der Lehrermotivation (extrinsisch) hin zur Eigenmotivation (intrinsisch). *klaro*
Meine Erkenntnis:
Beim selbstreguliertem Lernen reicht es nicht nur aus, den SchülerInnen Lernkompetenzen an die Hand zugeben. Es muss auch die "Metakognition über das Lernens" geschult werden und die personalen
Kompetenzen gestärkt werden.
Vgl/Zitat: BASTIAN, J./MERZINGER, P.: "Selbstreguliert lernen" in Pädagogik Heft 7-8/2007,
59. Jahrgang S. 6 -11
AR
von Lehrer Swami
-
veröffentlicht in: P-Wertvoll
0
Neueste Kommentare